Ballettstudios Gabriele Bö
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Kaiserslautern & Pirmasens
 

 "Nichts ist dem Menschen so unentbehrlich wie der Tanz" und es gibt "keine Epoche und keine Kultur ohne Tänze".        Molière

Wozu brauchen Kinder Ballett, Tanz oder Musik?

"Wozu brauchen wir Musik? Wozu brauchen wir Tanz?
Ohne geistige Nahrung verdörren wir innerlich. Es muss nicht immer Musik und Tanz sein, aber alles
Musisch-Tänzerische ist (über)lebenswichtig (...)
Wie erklären wir einem Kind, was eine Ballettaufführung ist?
Da kommen Menschen zusammen, die wahnsinnig gern tanzen, die Spaß beim Tanzen, beziehungsweise beim Zusehen haben - und die auch dich dazu einladen wollen..
Und so fängt alles an. Wir Erwachsene brauchen ihnen nur den Weg zu weisen, die Kinder folgen uns von selbst, denn sie lieben Tanz und Musik.
Man kann sagen, dass uns Musik und Tanz immer begleiten und dass ein echtes Bedürfnis danach besteht. Tanzen auf Musik, die wir vielleicht irgendwo im Radio gehört haben, oder den neusten Videoclip, den wir gesehen haben (...) Kinder und Jugendliche haben so oder so einen speziellen Bezug zum Tanz: Ich höre immer wieder, wie Eltern erzählen, dass sie ihre Kinder beim Tanzen vor dem Spiegel beobachten. Kinder sehen sich im Spiegel der Wahrheit, sie versuchen schon früh, ihre künstlerischen Gedanken zum Ausdruck zu bringen durch Tanzen, Malen oder Musizieren. Sie lieben es, zu tanzen und auch dabei gesehen zu werden, um so
einen der ursprünglichsten und innersten Wünsche zu erfüllen: geliebt, bewundert und bestätigt zu werden. Sie versuchen sich und uns immer wieder neue Grenzen zu setzen.

Kinder lernen im regelmäßigen Ballett und Tanzunterricht ein sinnvolles Maß an Disziplin sowie ihre Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Sie haben nicht nur Spaß an der Bewegung, am Tanz und an der Musik, sie lernen auch, sich in der Gruppe zu engagieren und zu integrieren und Verantwortung zu übernehmen. Auch ihre Phantasie und persönliche Ausdrucksfähigkeit, also die eigene Kreativität, werden Jahr für Jahr gefördert und weiterentwickelt. Der Ballettunterricht in der Kindheit weckt schon früh das Interesse und Gespür für Kunst und bildet auch für die Mehrzahl der Kinder, die keine Karriere als Profitänzer anstreben, eine gute Grundlage für andere Tanz- oder Sportarten. Wird der Spaß von Kindern an Tanz und Bewegung schon früh geweckt und gefördert, laufen sie auch im späteren Leben deutlich seltener in die Gefahr, ihre Freizeit ausschließlich vor dem Fernseher zu verbringen und sich Übergewicht anzuessen.

Ballett ist einfach die ideale Kombination von Bewegung, Kunst und Musik, es fördert nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und entspricht im Übrigen durchaus nicht dem gängigen Klischee von niedlichen Mädchen im rosa Tutu, sondern ist eine sinnvolle Beschäftigung für Jungen genauso wie für Mädchen."

Mihaela Vieru: Wozu brauchen Kinder Ballett, Tanz oder Musik, in: Die Ballettschule, 2003, S4f

Spiel- und Märchenballett

Im Spiel- und Märchenballett wird auch schon den "Kleinen" ab 3 Jahren die Möglichkeit gegeben, auf ganz spielerische Art die hohe Kunst des Klassischen Balletts kennen zu lernen. So wird früh ganz gezielt am Muskelaufbau,an der Beweglichkeit, der Haltung sowie der Koordination gearbeitet. Dabei macht die kindgerechte spielerische Komponente einen wesentlichen Anteil der Stunde aus. Kinder haben heute teilweise die Möglichkeit, bereits im Kindergarten ihre ersten Erfahrungen mit einer Fremdsprache zu machen, und sind ganz stolz, wenn sie die ersten Worte in der fremden Sprache sagen können. Warum also nicht auch im physischen Bereich ganz gezielt schulen? Beim Ballett wird mit steigendem Niveau und immer komplexeren Übungen und Kombinationen neben der körperlichen Anstrengung die Konzentration und die Musikalität geschult. Diese ist erwiesenermaßen äußerst förderlich für die Hirnentwicklung. Gesucht werden Kinder, die Spaß an Bewegung zur Musik bzw. Geräuschen haben und gerne tanzen. Diese angeborene Tanzbegeisterung soll unterstützt und gefestigt werden. Die neu gewonnenen Fähigkeiten, sich tänzerisch zu bewegen, schenken den Kleinen Selbstvertrauen und gesteigerte Kreativität und das neu gewonnene Bewegungspotential macht besonderen Spaß in Verbindung mit kleinen Geschichten, Spielen oder Märchen.

Ausprobieren und sich verzaubern lassen!

Klassisches Ballett für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Mit zunehmendem Alter und Können steigen die Anforderungen. Die spielerische Komponente tritt immer mehr in den Hintergrund und die tanztechnischen Herausforderungen werden größer. Die positiven Kriterien des Ballettunterrichts treffen auf jedes Alter zu: Verbesserung der Konzentration, der Koordination, der Beweglichkeit, der Kräftigung der Muskulatur, der Musikalität.

Der Wert, den das  Klassische Ballett für den Einzelnen haben kann, wird heute zunehmend, z.B. auch von Trainern erkannt und genutzt:  als Koordinationsschulung bei Ballsportlern oder zur Bereicherung von Choreographien im Turnen, bei der Rhythmischen Sportgymnastik, im Eiskunstlauf oder bei Artisten. Auch bei Models ist Ballett von Vorteil und in jeder guten Ausbildung für angehende Schauspieler steht Ballett auf dem Stundenplan. 

Selbst Madonna und Sarah Jessica Parker bevorzugen es, Bodystyling und Fitness mit Eleganz und Konzentration beim Training zu paaren. Nirgends wird das besser erreicht als im Klassischen Ballett. Gibt es besseres für die allseits angestrebte "gerade  Haltung"? Eine schlaffe Haltung beeinträchtigt nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sie behindert auch Atmung und Blutzirkulation und damit den gesamten Kreislauf. Beim Ballett wirken sich die intensive Beinarbeit und das gezielte Führen der Arme auf die Dehnung und Zugkraft im Rücken aus, die Wirbelsäule wird gestärkt, Muskeln und Sehnen werden elastischer. Darüber hinaus bieten die harmonischen Bewegungsabläufe zu klassischer Musik einen optimalen Ausgleich zum stressigen Alltag.


Spitzentanz

Spitzentanz stellt den höchsten Schwierigkeitsgrad im klassischen Ballett für das weibliche Geschlecht dar. Was in normalen Ballettschläppchen gelingt, ist auf Spitze ungemein schwerer, erfordert jede Menge Kraft und eine sehr gute klassische Basis. Auf keinen Fall sollte mit dem Spitzentanz, dem Ziel aller Elevinnen, zu früh begonnen werden, da sich kein Erfolgserlebnis einstellt und  körperliche Schäden die Folge sein können. Je nach  körperlichen Voraussetzungen sollte sogar ganz vom Spitzentanz abgeraten werden. Wer allerdings geeignet ist, dem eröffnet sich die wahre Welt des klassischen Balletts, und eine professionelle klassische  Karriere kommt nun einmal nicht ohne Spitzenschuhe aus. 

Bodenballett (Barre à terre)

Die Alternative zum herkömmlichen Fitness- und Gymnastikangebot für Frauen. Gepflegter und fachkundiger Unterricht in angenehmer Atmosphäre. Zu dem Effekt der Verbesserung der Figur durch kräftigende Übungen (dadurch wird eine festere und strukturiertere Muskulatur erreicht) und Dehnung (Längung der Muskulatur) wird auch entscheidend am Haltungsaufbau gearbeitet und das alles äußerst gelenkschonend. Darüber hinaus vermittelt das Bodenballett bereits Anfängern das Erlernen eines von Eleganz geprägten Bewegungsstils, wie er beim Klassischen Ballett häufig bewundert wird und für den Laien, besonders im fortgeschrittenen Alter, unerreichbar zu sein scheint. Begriffe wie „Anmut“ und „Grazie“ sind heute kaum noch zu finden, aber Harmonie in der Bewegung ist stets die Voraussetzung, um diese zu optimieren, sei es im persönlichen wie auch im leistungsmäßigen Bereich.
Das gelenkschondende Bodenballett erleichtert Ungeübten den Einstieg in die Materie. Die komplexe Koordination, die beim Klassischen Ballett für viele  ein großes Problem darstellt, wird hier überschaubar und die Übungen können sehr bewusst ausgeführt werden. Bereits von Beginn an wird in diesen Unterrichtsstunden hohe Effektivität erzielt. Es wird ein Körperbewusstsein geschaffen, das für jeden von enormem Nutzen ist.  Gabriele Böhl gibt ihren Teilnehmerinnen auch häufig Tipps und Übungen an die Hand, die z.B. bei Langstreckenflügen helfen, nicht ganz „einzurosten“, oder Venenprobleme mildern, die auf Wunsch auch in das regelmäßige Programm eingebaut werden können. Wer ganz exklusiv und trendy einen personal Trainer sucht, auch da steht Gabriele Böhl zur Verfügung.
Neugierig geworden? Dann probieren Sie es einfach für sich aus.

Contemporary-Dance

hat viele Gesichter und es gibt kein vorgegebenes Bewegungsvokabular wie beim Klassischen Ballett. Es wird häufig als eine Art Ausdruckstanz definiert, der Elemente von Modern-Dance, Jazz-Dance und Lyrical-Dance verbindet. Starke Beinarbeit häufig auch auf bodennahem Level mit viel Einsatz des Oberkörpers verändert sich mit den verschiedenen Einflüssen stetig und ist am Puls der Zeit. Contemoporary-Dance wird auch im Pfalztheater Kaiserslautern unter der Leitung von James Sutherland getanzt.